Sonntag, 26. November 2017

Adventskuchen

Weihnachtlicher Zupfkuchen 

Bevor die Weihnachtsbäckerei los geht, möchte ich euch heute eine weihnachtliche Variante des Russischen Zupfkuchens präsentieren.
Das Rezept zu meinem absoluten Lieblingskuchen habe ich euch vor etwa einem Jahr gepostet (Klick!). Um ihm einen weihnachtlichen Look zu geben, habe ich die Teigreste zum Schluss nicht gezupft, sondern Sterne ausgestochen und sie vorsichtig auf den Teig gelegt.

Das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen...

Donnerstag, 23. November 2017

Ein Blick in die Brotzeitbox (2)

Eine Woche - eine Box

Danke, für euer zahlreiches Feedback und die vielen lieben Nachrichten zu meinem Blogpost über die Bentgo Kids Lunchbox.

Gerne mache ich weiterhin Fotos der Brotzeitboxen als Inspiration für euch! Aber ich möchte nochmal betonen: Nicht jeden Tag gibt es bei uns Spießchen, Sterne, Herzerl, usw. Auch ein normales Wurstbrot wandert gerne mal in die Box und wird genauso gerne gegessen! Ich möchte mit dem Post keiner Mama ein schlechtes Gewissen machen - aber ich finde es schön, wenn die Fotos als Inspiration dienen!

Also... los geht's!

Montag:
Fledermaus-Frischkäse-Toastbrote sind im großen Fach, oben rechts befinden sich Blätterteig-Lachs-Häppchen (Rezept: Klick!). Im runden Fach ist etwas Studentenfutter und unten finden noch einige Cocktailtomaten sowie eine Mandarine Platz.

Dienstag:
Im großen Fach befindet sich ein Streichwurst-Toast, oben ein halbes Ei und einige Käsewürfel. Im runden Fach sind Walnüsse, unten eine Mandarine und rechts selbst gemachtes Apfelmus.

Mittwoch:
Neben einer Wurstsemmel (links) und Gurkenhälften (oben), sind in der Mitte einige Kabanossi, unten Paprikaecken und rechts zwei Honigkuchen (Rezept: Klick!).

Donnerstag:
Heute gab es einen Wrap im großen Fach, oben einige Apfelchips, im runden Fach Walnüsse, rechts ein Stück Banane und unten Gurkenhälften.

Der Wrap wird mit Frischkäse bestrichen und mit geriebenem Gouda, klein geschnittenem Salat, Gurken und Karottenscheiben belegt. Dann wird er zusammengerollt in Frischhaltefolie eingewickelt und über Nacht im Kühlschrank gelagert. Am nächsten Tag kann er angeschnitten werden und behält seine Form.

Tipp: Für Kinderhände nicht allzuviel Füllung verwenden. Der Wrap lässt sich prima am Vorabend herrichten - so geht es morgens ganz schnell!


Freitag:
Heute gibt es ein Frischkäse-Toastherzerl, oben einige Weintrauben, Gurkensticks im runden Fach, rechts eine Mandarine und unten einige Heidelbeeren.

Sonntag, 12. November 2017

Honigkuchen à la Gack

Wie gut es gerade in meiner Küche duftet...

... ach, ich wünschte, ihr könntet das riechen! Eine Mischung aus Honig, Gebäck und Weihnachten - und nein: Ich habe immer noch nicht mit der Plätzchenproduktion angefangen!
Der Hintergrund zu diesen leckeren Honigkuchen ist ein anderer. Mein Großer hat vor kurzem ein zuckersüßes Kinderbuch geschenkt bekommen: Hannes Bär! Das lesen wir zur Zeit rauf und runter.
In einer der vier Geschichten rund um den großen, zotteligen Bären Hannes wird die Kindergartengruppe krank - Windpocken kursieren und alle Tierkinder inklusive Hannes Bär liegen flach. Was macht also die Erzieherin Frau Gack (=Henne)? Sie backt für alle leckeren Honigkuchen und siehe da - alle sind schnell wieder auf den Beinen.

Natürlich mussten wir dieses Mini-Rezept ausprobieren ("Mama, biiiiiiitteeeeee!") und so sind diese Honigküchlein entstanden - kinderleicht, superlecker und sehr knusprig:
Das Rezept ist aus dem Buch:  Der geknetete Teig wird dann in etwa 15 Portionen geteilt, zu kleinen Kugeln gerollt und auf einem Backblech (mit Backpapier!) verteilt. Bei mir haben jedoch 17-18 Minuten Backzeit vollkommen ausgereicht. Viel Spaß beim Ausprobieren - der Duft in der Küche ist definitiv perfekt für so einen verregneten Sonntag!

Freitag, 10. November 2017

St. Martins-Gebäck

Schoko- Blätterteig Sterne zu St. Martin

Heute Abend ist es endlich so weit: Meine Jungs freuen sich schon seit gefühlten Wochen auf das St. Martinsfest!
Passend dazu habe ich heute eine schnelle Idee für euch, nämlich diese Schoko-Blätterteig Sterne:
Sie sind wirklich ratzfatz gebacken - perfekt für einen stressigen Tag zwischen Arbeit, Großeinkauf und Martinsfest!
Alles was ihr dazu braucht sind zwei Packungen Blätterteig (eckig), etwas Nutella, ein Ei und Puderzucker.

Der Blätterteig wird etwa eine halbe Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank genommen - damit er später nicht gleich bricht. Auf die untere Schicht wird Nutella gestrichen, die zweite Schicht kommt als Deckel oben drauf. Nun heißt es fleißig Sterne ausstechen, mit etwas Ei bepinseln und bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) etwa 15-20 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen wird noch Puderzucker darübergestreut:
Ich wünsche allen Kindern heute oder morgen ein schönes Martinsfest! Lasst eure Laternen leuchten...

Montag, 30. Oktober 2017

Halloween Kuchen

Schaurig schokoladig...

... ist dieser Kastenkuchen im Halloween-Design. Ob die Geister den Kuchen vor hungrigen Naschkatzen beschützen können bezweifle ich allerdings...
In meiner neuen Kastenbackform der Firma RBV Birkmann habe ich meinen Schokoladen-Bananenkuchen gebacken (Rezept: Klick!). 
Ich liebe die Arbeit mit diesen hochwertigen Produkten - ein bisschen Backtrennspray in die Form und dank der Antihaftbeschichtung löst sich der Kuchen fast von selber ab - keine Reste in der Form, keine unschönen Ränder am Backwerk! Wirklich perfekt - es lohnt sich in hochwertigen Kuchenformen, wie dieser (Klick!) zu investieren.

Anschließend habe ich den Kuchen mit Schokoladenkuvertüre überzogen und diese etwas anziehen lassen.
Von meinen Halloweenausstechern habe ich mir den Geist ausgesucht und aus Fondant einige davon ausgestochen. Auf der noch etwas flüssigen Kuvertüre halten sie auch bestens ohne Zuckerkleber. Mit Lebensmittelfarbstiften habe ich noch die Augen und den Mund aufgemalt und fertig ist das gruselige Backwerk!

Sonntag, 29. Oktober 2017

Halloween Mandarinen

Süßes, sonst gibt's Saures!

Bald ist es wieder so weit und die Nachbarskinder klingeln, strecken einem den gut gefüllten Beutel mit allerlei Süßigkeiten entgegen und brüllen: Süßes, sonst gibt's Saures! 
Ich habe beschlossen, dass es heuer am Halloween Abend bei uns eine gesunde Variante an Süßem gibt - obwohl: So ein bisschen süß sind diese Halloween Mandarinen ja auch...
Ich habe hierfür die Mandarinen mit der etwas dickeren Schale gekauft und mit Filzstift die Gesichter aufgemalt. Durchgedrückt hat sich bei mir durch die Dicke der Schale nichts von der Farbe, sodass die Mandarinen danach auch gegessen werden können.
Was glaubt ihr, sind die Kids begeistert oder eher enttäuscht, dass es nichts Süßes gibt? Ich werde berichten...

Samstag, 28. Oktober 2017

Schoko-Traum für eine Traumhochzeit!

Schokoladen-Dripcake mit Unterstützung von RBV Birkmann

Der Wunsch der Braut war eine Torte mit Schokolade - viel Schokolade! Na, wenn ich was kann, dann ist es möglichst viele Kalorien in eine Torte zu packen. Das Endergebnis zeige ich euch vorweg:
Wie ihr so einen Schokoladen- Dripcake Schritt für Schritt selbst hinbekommt, möchte ich euch heute in einer ausführlichen Anleitung zeigen. Auch die Produkte, die ich verwendet habe, stelle ich euch vor. Hierfür unterstützte mich mein Kooperationspartner RBV Birkmann (www.backfreunde.de), die mir ein tolles Paket mit zwei Premium Springformen (20 und 26 cm), einer Kastenform (mit der ich noch einen tollen Halloween-Kuchen backen werden), einem Tortenbodenschneider und einem Tortenretter geschickt haben:
Gebacken habe ich einen Wunderkuchen mit Kakao als Flüssigkeit (Rezept: Klick!) in der großen Springform. Die gute Qualität spiegelt sich nicht nur in der Antihaftbeschichtung wieder (und da bleibt wirklich nichts kleben!), sondern auch in der Schwere und Stabilität der Form. Sie liegt super in der Hand, man hat nicht ständig das Gefühl, dass Teig auslaufen könnte und schaut nebenbei noch super elegant aus.
Außerdem wird die Form mit 10 Jahren Garantie und einem ausführlichen Rezeptheft geliefert, so dass man gleich losstarten kann.

Den Boden habe ich am Vortag gebacken und über Nacht in Frischhaltefolie eingewickelt. So lässt sich der Kuchen am nächsten Tag ganz einfach in einzelne Schichten schneiden.

Mit Hilfe des Tortenbodenschneiders (auch bekannt als Tortensäge) habe ich meinen Wunderkuchen in drei Böden zerteilt:
Der Bodenschneider aus Edelstahl  lässt sich an den Seiten ganz einfach verstellen, sodass die Böden perfekt durchgeschnitten werden. Hierfür habe ich einmal die unterste und einmal die dritte Markierung gewählt.
Bisher habe ich meine Kuchen stets mit einem Messer zerteilt - nie wieder! So sauber und gleichmäßig wie mit Hilfe eines Tortenbodenschneiders kann man mit einem Messer einfach nicht schneiden. Das Preisleistungsverhältnis ist einfach top - eine Anschaffung zahlt sich definitiv aus. Zu finden ist die Tortensäge hier: Klick!

Nun habe ich den ersten der drei Böden auf eine Tortenplatte gesetzt. Ein Klecks Nutella dient als Kleber und sorgt dafür, dass die Torte später nicht verrutscht!
Dabei habe ich den Tortenretter benutzt (Klick!), der gleichzeitig als Deko-Schablone für eventuell folgende Verzierungen dienen kann. Obwohl er aus Kunststoff ist und ich vorab etwas skeptisch war, ob man schwere Torten (und meine Torten haben mit den verschiedenen Verzierungen schon ein ordentliches Gewicht!) damit umsetzen kann, muss ich wirklich sagen: Hut ab! Sogar einen lauwarmen Schmandkuchen (Der wirklich leicht zerbrechen kann und den ich aufgrund von Zeitgründen schon warm auf die Transportbox umsetzen musste) hat es ohne einen Riss überlebt. Auch bereits eingedeckte Fondanttorten lassen sich mit Hilfe des Tortenretters umsetzen - ein Muss in jedem Haushalt, in dem gerne gebacken wird.
Nun habe ich auf die Böden jeweils eine Schicht Schokosahne-Creme verteilt (Dazu einfach einen Tortenring um den Kuchen stellen, damit man die Creme leicht verstreichen kann!).

Nach einigen Stunden im Kühlschrank schaute das Zwischenergebnis nun so aus:
Drei Böden mit zwei Schichten Schokosahne-Creme - den Tortenring habe ich auf dem Foto bereits entfernt. Nun wird auch die Seite und der Übergang zur Decke mit den Resten der Creme eingestrichen.
Ich persönlich mag es sehr gerne, wenn die Creme seitlich nicht so dick aufgetragen ist - man darf die Böden ruhig durchschimmern sehen! Sollte noch etwas von der Schokosahne übrig sein - einfach in einen Spritzbeutel umfüllen und einige Rosetten aufspritzen. Dann kommt die Torte wieder zurück in den Kühlschrank.

Nun war es an der Zeit für das Dripping (Drip Cake = Ein Kuchen, an dem die Schokolade in Tropfen seitlich den Rand hinunter läuft). Hierfür habe ich Kuvertüre eingeschmolzen und etwas Kokosfett dazugegeben, damit die Schokolade flüssiger wird und die Tropfen schöner den Rand "entlanglaufen". Mit einem Löffel habe ich etwas Schokolade an den Rand getropft und darüber hinaus gezogen - ganz vorsichtig, damit nur immer etwas Schoki über den Rand tritt und nicht zu viel. Hierfür ist wichtig, dass die Torte gut durchgekühlt ist, denn so wird der Tropfen beim Runterlaufen schneller fest.
Einige goldene Zuckerperlen am Ende der Tropfen verleihen der Torte einen edlen Touch.
Die restliche Schokolade wird auf die Decke gegeben und gleichmäßig verteilt. Nun heißt es schnell sein, denn die Dekoration der Torte ist jetzt dran. Dazu habe ich diverse Süßigkeiten aufgelegt/ gesteckt/ drappiert.

Hier seht ihr noch einige Detailfotos:

Die fertige Torte ist an Schokolade kaum zu übertreffen! Liebes Brautpaar, ich wünsche euch eine schöne Feier und lasst euch die Torte schmecken. Alles Gute für eure Zukunft!
Ein herzliches Dankeschön geht an RBV Birkmann! Mit euren hochwertigen Produkten macht es noch mehr Spaß tolle Backwerke zu schaffen!